Pfingstwochenende vom 30. Mai bis 1. Juni 2009             

 

Wir trafen uns abfahrbereit um 9.13 Uhr. Bei der Einbootstelle „Chisgruäb“ vervollständigen wir unsere Gruppe auf 13 Personen wo von sich 11 aufs kalte Nass wagten. Jeannette und Patricia fuhren 2 der Autos zur Ausbootstelle Därstetten. Bei mittelmässigem Wasserstand ging es für uns Kajaker auf den Bach, den wir noch mit ein paar anderen Clubs teilen mussten. Das Wehr war gut fahrbar und auch das „Heidäweidli“ bereitet uns keine Probleme. Kurt H. verliess unsere Gruppe vor dem “Heidäweidli“ und wurde von den 2 Chauffeusen abgeholt. Doch kurz nachher kamen Schwimmeinlagen von Mutter und Sohnemann Trinkler. Das waren aber zum Glück die einzigen Schwimmeinlagen uns so kamen Schmon, Manfred, Susanne, Claudia, Bettina, Andi, Urs und ich trocken an der Ausbootstelle an. Nach unserer Bootsfahrt stellten wir unsere Zelte/Busse auf dem Campingplatz Vermeille in Zweisimmen auf. Wir assen das Nachtessen und Nils Geburtstagskuchen und spielten am Jöggelikasten oder tranken heissen Tee, denn auf einmal wurde es ziemlich kalt.

Am nächsten Tag ging es an die Saane. Wir fuhren dieses Mal nur einen kleinen Teil vom Kanal. Andi und Bettina fuhren mit dem Outside, so konnte ich Bettinas Spielboot fahren. Man merkte schon beim Einsteigen, dass wir nicht die einzigen waren die auf der Saane kajakfahren wollen. Doch der Höhepunkt kam dann, als wir beim Saanen-S waren. Unsere Gruppe war auf 9 Personen geschrumpft.  Die andern sind schon vorher ausgestiegen. Doch auf die 2 Personen mehr oder weniger, die beim Saanen-S waren, wäre es auch nicht mehr angekommen. Dort waren bereits schon 50 Kajaker. Doch im Kehrwasser war gerade noch genug Platz für uns. Nach kurzer Besichtigung oder eben auch nicht wegen den vielen Kajaker fuhren alle Boote das Saanen-S. Nils und Andi, welche die letzte Schlucht zusammen im Outside fuhren, kamen bestens durchs Saanen-S. Andi und Schmon sind das Saanen-S noch geschwommen ohne Boote. Ich musste es nochmals fahren da Bettina nicht gesehen hat wie ihr Boot gefahren ist. Schmon probierte sich mit langen Booten anzufreunden und fuhr Claudias Boot auch noch durch das Saanen-S. Kaum sass Claudia wieder in ihrem Boot war sie auch schon wieder draussen und musste die nächsten 2 Stufen schwimmen. Aber mit so vielen Kajakern auf dem Bach war sie schnell gerettet. Die restliche Strecke konnte man in vollen Zügen geniessen.

Bei der normalen Ausbootstelle stiegen alle aus, ausser Urs, Schmon und Ich. Wir schlossen uns den Zugern an und fuhren mit ihnen noch die 3. Schlucht. Die Eingangsstufe war dank nicht allzu hohem Wasserstand fahrbar. Dank des guten Vorfahrers der Zuger konnten wir die Eingangsstelle mehr oder weniger gut passieren. Zwar hatten Schmon und ich wie vorher schon vermutet ein/zweimal eskimotieren müssen. Von den Zugern hatte der eine oder andere auch seine kleinen Probleme mit der Stelle. Zum Schluss durften wir dann noch den Stausee mit Gegenwind überqueren, was besonders den jüngeren beiden unserer 3er Gruppe nicht besonders gefiel. Zurück auf dem Campingplatz wartete bereits Jason mit seiner Frau auf uns. Mit quatschen ging auch dieser Abend schnell zu Ende.

Am Morgen verliessen uns Schmon, Patricia, Bettina und Nils. Jeanette und Andi gingen am Sonntagabend schon nach Hause. Die restliche Truppe mit Jason ging nochmals auf die Simme, wo es im Vergleich zur Saane fast keine Kajaker mehr hatte. Wir fuhren dem Regen davon bis zum Stausee. Doch auf der Autobahn nach Hause holte uns der Regen ein. Und so ging wieder einmal ein super Kajakwochenende zu Ende.

 

Katja Trinkler

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